Foto: Lukas Pokorny

Johanna Greiter-Harris ist schon viel rumgekommen mit ihren knapp 31 Jahren. Gleich nach dem Abitur zog es sie nach Kanada, wo sie ein Praktikum bei einem pakistanischen Zuckerbäcker absolvierte. Zur Konditorin ausbilden ließ sie sich dann im Café Neuer in Nürnberg, „weil man das süße Handwerk am besten im heimatlichen Deutschland erlernt“, lacht sie. Und in Alfons Schuhbecks Patisserie stand sie auch schon, arbeitete nachher in der Landeshauptstadt für mehrere Konditoreien und machte auch noch ihren Meister. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Richmond, Virginia ist sie wieder in ihrer Heimat in Burglengenfeld und hat dort im Herzen der Stadt, gleich beim Parkhaus, ihre eigene Konditorei, ihr eigenes Café namens „Fräulein Greiter“.

„Als ich mich gefragt habe, welcher Job mich einmal glücklich machen würde, dachte ich mir: Am besten einer mit Schokolade“, sagt die Konditormeisterin. Torten macht sie anscheinend am liebsten – in groß beispielsweise für Hochzeiten und auch en miniature. Die kleinen Törtchen gibt es in verschiedensten Variationen, in Himbeer-Schokolade, Mango-Passionsfrucht, Schoko-Nougat und Blaubeer-Weiße Schokolade. Nebenbei macht sie auch noch Pralinen, Cupcakes und Kuchen.

Und wie ist das nun so, wenn man fast die halbe Welt bereist hat und wieder in die Oberpfalz zurückkommt? „Ich fühle mich hier sehr wohl“, bekräftigt sie. „Burglengenfeld ist eine kleine, idyllische Stadt, die man einfach gernhaben muss.“